Donnerstag, 11. April 2013

Diese Geschichte über den unerfüllten Kinderwunsch - echt heftig, nicht?



Als wäre jemand gestorben
Sie haben sich für künstliche Befruchtung entschieden, aber schwanger werden sie nicht. Ein Schock für Frauen, die ihr Leben sonst erfolgreich planen.
 
 
Gabi Müller ist 34, als sie glaubt, sie und ihr Freund könnten ein ganzes Dorf zeugen. Sie hat keine Zweifel, dass sie sofort schwanger wird, sobald sie aufhört zu verhüten. Doch das reicht nicht, um ein Kind zu bekommen, geschweige denn ein ganzes Dorf.

Jeden Monat setzt pünktlich die Blutung ein. Nach drei Monaten wird Müller unruhig. Nach einem Jahr empfiehlt ein Freund, einen Termin in einer Kinderwunschpraxis zu vereinbaren.

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Müller sagt, es sei "wie ein Tod" gewesen, als der Arzt feststellte, dass ihre beiden Eileiter verklebt sind. Dass sie auf natürlichem Weg kein Kind bekommen wird. Monat für Monat fühlt es sich an, als wäre jemand gestorben. Aber es kommt niemand zur Trauerfeier.

Die eigene Not zum Beruf gemacht

Müller lebt in dieser Zeit wie auf einer Insel. Es fällt ihr manchmal schwer, die Brücke zu schlagen zu anderen Menschen, vor allem, wenn sie Kinder bekommen. "Plötzlich lebt die beste Freundin auf einem anderen Planeten", erzählt sie. Die Kinderlose mag das süße Baby nicht sehen und das Jammern über schlaflose Nächte nicht hören.


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Quelle:

http://www.zeit.de/gesellschaft/2013-04/kuenstliche-befruchtung-entscheidung



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